22 Mannschaften sind zu den Wettfahrten für die Internationale Österreichische Staatsmeisterschaft und die Traunsteingams angetreten.
Quasi als Pre-Opening hat die Familie Urban, diesmal unterstützt durch Michael Fischer, den Grill angeworfen und die bereits anwesenden Teilnehmer verköstigt. Solcherart gestärkt konnte am Donnerstagvormittag die diesmal im wesentlichen unkomplizierte Registrierung und Vermessung (Schwimmwesten!!) abgewickelt werden.
Die ersten drei Wettfahrten wurden aufgrund der Windverhältnisse in Ebensee gesegelt; Hans Spitzauer hat von Anbeginn an keinen Zweifel daran gelassen, dass er seiner Favoritenrolle gerecht werden will.
Bei den Verfolgern waren die Punkteunterschiede aber dann schon relativ gering, so dass für die Stockerlplätze mehrere Aspiranten infrage gekommen sind.
Nachdem nicht nur die Staatsmeisterschaft, sondern auch die traditionelle Traunsteingams ausgesegelt wurde, haben sich die Segler über Einladung von Wolfgang Köchert auf das Gut Hollereck begeben, um zunächst den Schießwettbewerb zu absolvieren.
Danach hat das wirklich ausgezeichnete Gamsgulasch gleich noch besser geschmeckt. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Organisatoren.
Dies gilt insbesondere auch für die Einladung am Samstagabend im Yachtclub; persönlich habe ich es als extrem angenehm empfunden, dass man auf die Ausgabe der sonst üblichen Essensgutscheine verzichtet hat. Diese den gastgebenden Club besonders ehrende Geste und die damit ausgedrückte großzügige Gastfreundschaft hat sicher dazu beigetragen, dass das abendliche Buffet trotz der dazugestoßenen Finnsegler stressfrei geblieben ist.
Die abendliche Geselligkeit ist allerdings durch die für Sonntag bereits mit 7:00 Uhr früh festgesetzte Startbereitschaft abgekürzt worden. Die Entscheidung der Wettfahrtleitung war aber goldrichtig, weil am Sonntagvormittag doch drei Wettfahrten gesegelt werden konnten, womit die sieben ausgeschriebenen Wettfahrten alle für die Wertung herangezogen werden konnten.
Erwartungsgemäß überlegen Staatsmeister sind Spitzauer/Lüzlbauer vor Merkelbach/Bartel aus Deutschland geworden. Vizestaatsmeister wurden mit einer konstant guten Serie Heimo Schlagbauer und Hermine Schlagbauer vor dem Altmeister Albert Sturm mit Tobias Haring.
Das Schießen hat die Mannschaft Urban/Steinkogler gewonnen; die Traunsteingams (Schießen und Segeln in der zweiten Wettfahrt) ging an Cuber/Gmoser.
Die Organisatoren und die Wettfahrtleitung des UYCT haben gezeigt, wie man eine Regatta gut abwickelt, auch wenn die Windverhältnisse schwierig sind.
Ergebnisliste
 - Podium

 - Gewinner der Traunsteingams Gmoser / Cuber

Der Wettergott war den Starbootseglern diesmal nur zum Teil gewogen. Samstag vormittag gab es eher herbstlich kühle 13° und Regen beim Aufbau der Boote. Beim Start um 13 Uhr entschädigte dafür ein kräftiger Westwind mit guten Segelbedingungen. Der Sieg in der ersten Wettfahrt ging an das Team Urban/Steinkogler vor den Gästen aus Deutschland Helmsing/Haschke. In der zweiten Wettfahrt flaute der Wind leider zusehends ab und wurde gegen Ende sehr löchrig, was den bis zur letzen Boje führenden Teams (Helmsing/Haschke vor Cuber/Gmoser) zum Verhängnis wurde. Der Sieg in dieser Wettfahrt ging an die Mannschaft Köchert/Bergthaler. Es wurde noch eine dritte Wettfahrt versucht, aber bereits der erste Kreuzkurs war eher ein Wettstehen als Wettsegeln und daher brach die Regattaleitung die Wettfahrten für den ersten Tag ab. Im Klub gab es für die Teilnehmer noch ein ausgezeichnetes Segleressen und ein nettes Beisammensein in geselliger Runde.
Der nächste Tag brachte zwar schöneres Wetter, aber leider keinen konstanten Segelwind. Kurz vor 15 Uhr wurde noch ein letzter Auslaufversuch gestartet, der aber nach kurzer Zeit wieder abgebrochen wurde.
Der Gesamtsieg ging an das Team Köchert/Bergthaler. Herzlichen Glückwunsch!!
H. Schlagbauer
Ergebnisliste

Der Münchner Yachtclub hat zur Distriktsmeisterschaft am Starnbergsee (22.7. – 25.7.2010) eingeladen und 33 Starboot-Mannschaften sind gekommen.
Der Wetterwechsel von hochsommerlichen Schönwetter auf Regen bei 12° (dann wieder schönes Wetter) hat eine Windsituation geschaffen, die die Durchführung von sechs Wettfahrten bei bis zu vier Windstärken ermöglicht hat.
Schon der erste Tag hat mit einem zweiten Platz für Gerhard Weinreich (in dieser Wettfahrt mit Ilona Leitner) aus österreichischer Sicht verheißungsvoll begonnen. Es waren zwar nur sieben österreichische Mannschaften am Start, von denen sich jedoch letztlich drei im Endergebnis im ersten Drittel platzieren konnten.
Die stärksten Ergebnisse wurden von Weinreich/Mittendorfer gesegelt, die nach sechs Wettfahrten einen sechsten (!) Platz gestrichen haben und im Gesamtergebnis den sensationellen dritten Platz erreicht haben.
Nachdem die erste Wettfahrt bei sehr leichtem Wind gesegelt wurde und der zweite Tag eine Wettfahrt nicht zugelassen hat, wurden am Samstag und Sonntag insgesamt fünf Wettfahrten bei 3-4 Windstärken gesegelt. Die westlichen Winde waren drehend und böig, was die Wettfahrtleitung beim legen der Startlinie und beim Startprozedere durchaus gefordert hat.
Aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen war oftmals die Linie so gelegt, dass das Startboot deutlich begünstigt war, weshalb mehrere Startversuche notwendig waren, bevor das Feld in die Wettfahrt starten konnte.
Die neue Distriktsmeister Miller/Wenk sind mit den Verhältnissen am besten zurecht gekommen und haben nach einer kurzen Eingewöhnungsphase vier erste Plätze ersegelt und wurden mit deutlichem Vorsprung auf die zweitplatzierten Merkelbach/Seeberger Gesamtsieger.
Der sehr schön gelegene MYC hat auch das seglerische Umfeld für die Teilnehmer perfekt gestaltet. Die Wettfahrtleitung hat durch regelmäßige Ansagen die Segler über das weitere Vorgehen jeweils informiert, so dass man sich entsprechend organisieren konnte.
An jedem Abend wurde nach dem nachmittäglichen Freibier zu einem Abendessen eingeladen. Diese social events waren mit der Ehrung der Tagessieger verbunden, wobei sich diese über schöne Sachpreise der Fa. Marinepool freuen konnten.
Der schöne Erfolg von Weinreich/Mittendorfer hat dieser insgesamt gelungenen Veranstaltung einen besonderen Touch verliehen. Wie schon so oft in der heurigen Saison hat ein Schwachwindrevier mit guten Segelverhältnissen überrascht und die angereisten Teilnehmer mit einer schönen Segelveranstaltung belohnt.
Die Fotos sind unter www.myc.de abrufbar.
Bericht von: Anton Cuber
Ergebnisliste

Bedingt durch den Augusttermin der Staatsmeisterschaft fand die Freundschaftsregatta heuer schon im Juli statt. Wie auch in den vergangenen Jahren war das Teilnehmerfeld mit 20 Booten durchaus sehenswert. Kein Wunder, ist doch diese Regatta mit ihrer perfekten Organisation immer ein Höhepunkt in der Kärntner Regattasaison. Wettfahrtleiter war dieses Jahr Ernst (Flossi) Felsecker, selbst ein erfahrener Starbootsegler und äußerst erfolgreicher Regattateilnehmer.
Der Wörthersee präsentierte sich am Samstag mit strahlendem Sonnenschein und einem leichten, aber meist konstanten Ostwind. Mehr als das wunderbare Wetter erfreute aber gleich zu Beginn die Regattateilnehmer die Nachricht, dass Gudrun, die sonst immer alle liebevoll umsorgt, auf dem Weg der Besserung ist. Auf diesem Weg von uns allen die besten Wünsche für eine baldige Genesung und wir freuen uns alle schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Wie schon in den vorangegangenen Kärntner Regatten fanden gleich am ersten Tag vier Wettfahrten statt. In den ersten beiden Wettfahrten war Walter Passegger (diesmal mit Philipp Hribar an der Vorschot) nicht zu schlagen. Die dritte Wettfahrt gewann Andi Öhlwein (Vorschoter Massimo Canalis), der damit eindrucksvoll zeigte, dass er in Triest zwar seine Fingerspitzen, nicht aber sein Gefühl und seine Freude für das Starbootsegeln verloren hat. Die vierte und letzte Wettfahrt ging an das Familienteam Gerald Kerschbaumer/Jörg Kerschbaumer.
Gewinner der Freundschaftsregatta und damit auch Flottenmeister wurden überlegen Walter Passegger/Philipp Hribar.
Nach dem heißen Nachmittag am Wasser (und auf manchen Booten auch sehr trockenen) wurden die Teilnehmer an Land mit Speis und Trank verwöhnt.
Am Sonntag gab es noch ein geselliges gemeinsames Frühstück mit den schon traditionellen Wachteleiern, anschließend fand die Siegerehrung statt.
H. Schlagbauer
Ergebnisliste

Ein Hauch von Sommer
Immerhin neun Mannschaften haben sich im UYCAS eingefunden um die offene Flottenmeisterschaft zu segeln.
Nach den winterlichen Verhältnissen am Wochenende zuvor hatte sich der Attersee zur Flottenmeisterschaft sommerlich präsentiert. Am Samstag hatte es zunächst so ausgesehen, als ob eine Wettfahrt nicht möglich sein würde. Die Mannschaften haben sich überwiegend bereits geistig auf das von Rolf Lange spendierte Leberkäsebuffet eingestellt, als Wettfahrtleiter Fritz Hubauer bei einer leichten Südströmung das Signal zum Auslaufen gegeben hat.
Bei maximal zwei Windstärken (abnehmend) ist die Wettfahrt gestartet worden. Nachdem auf der zweiten Vorwind der Wind schon sehr löchrig war, ist die Wettfahrt an der Leeboje abgekürzt worden.
Gewonnen haben Felzmann/Gnan vor den Quereinsteigern D. Weisang/Richter und Cuber/Gmoser.
Kurz nach dem Einlaufen ist dann auch schon das Buffet mit frisch gebackenem Leberkäse und Freibier zur Verfügung gestanden. Die „leichte“ Vorspeise war die ideale Vorbereitung für das abendliche Wiener Schnitzel.
Am Sonntag hat der Sommer ein starkes Zeichen gesetzt; strahlend blauer Himmel und schon in der Früh relativ hohe Temperaturen haben die Hoffnung auf Rosenwind geweckt. Vor Mittag hat sich tatsächlich eine leichte Brise aus NO durchgesetzt und konnten noch drei schöne Wettfahrten gesegelt werden, die alle von Albert Sturm gewonnen worden sind. Mit diesem Ergebnis ist er auch sehr verdient Flottenmeister geworden. Auf den Rängen waren Felzmann/Gnan und Urban/Rastinger platziert.
Persönlich bin ich der Ansicht, dass auch die nächstjährige Flottenmeisterschaft für Mannschaften anderer Flotten offen sein sollte, so dass vielleicht ein noch größeres Feld an den Start gehen wird.
Die Ergebnisse findet ihr unter www.uycas.at
Bericht von: Anton Cuber

Place | Boat | Skipper | Crew | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | Total | 1 | GER 8414 | Polgar Johannes | Koy Markus | 1.0 | 2.0 | 6.0 | 21.0 | 2.0 | 32.5 [32.5, MAN] | 32 | 2 | USA 8423 | Campbell Andrew | Nichol Brad | 6.0 | 20.0 | 15.0 | 14.0 | 3.0 | 5.0 | 43 | 3 | CAN 8401 | Clarke Richard | Bjorn Tyler | 7.0 | 7.0 | 9.0 | 8.0 | 53.0 | 12.0 | 430.001 | 19 | AUT 8368 | Spitzauer Hans | Luezlbauer Adi | 15.0 | 9.0 | 47.0 | 17.0 | 30.0 | 32.5 [32.5, MAN] | 103.5 | 81 | AUT 7846 | Weinreich Gerhald | Mittendorfer Martina | 92.0 | 92.0 | 75.0 | 91.0 | 45.0 | 50.0 | 353 | 90 | AUT 8369 | Tomasini Grinover Roberto | Bahr Gunnar | 50.0 | 118.0 | 110.0 | 70.0 | 46.0 | 133.0 [DNC] | 394 | 113 | AUT 8226 | Urban Josef | Steinkogler | 120.0 | 84.0 | 77.0 | 49.0 | 133.0 [DNF] | 133.0 [DNC] | 463 | 120 | AUT 7458 | Oberkofler Joerg | Stelzl Thomas | 99.0 | 115.0 | 115.0 | 112.0 | 55.0 | 133.0 [DNC] | 496 | Bilder
Ergebnis - Download

Der bereits für 10 Uhr angesetzte erste Start am Samstag macht für die meisten Teilnehmer eine Anreise am Freitag notwendig. Sorgen, im belebten Freitagnachmittagsverkehr in Triest nicht die richtige Mole zu finden, sind unbegründet, denn bereits am Einfahrtstor wird man herzlich in Empfang genommen. Der Yachtclub ermöglicht allen Teilnehmern Boote und Autos im Clubgelände am Molo Sartorio abzustellen und schon ist auch das Parkproblem in Triest behoben. Hotels gibt es in der Nähe genug, nur Parken kostet extra. Nach einer kurzen Begrüßung der Regattateilnehmer gibt es bei der „Welcome Party“ italienische Köstlichkeiten und der schöne Ausklang des Abends im Clubgebäude entschädigt gleich mal für die frühe Anreise. Viele Teilnehmer waren ja schon öfter da und so hat man sofort einen Führer für den späteren Abend der im Hafen von Triest ausgezeichnete Lokale und Bars kennt.
Am Samstag geht’s dann wirklich relativ früh los. 14 teilnehmende Boote haben sich eingefunden, 8 davon aus Österreich. Bereits am Vortag bei der Registrierung war im Regattabüro ein Pokal vom Clubwettkampf der Starboote (YC Adriaco Triest und Pörtschach) aus dem Jahr 1956 zu bewundern. Offensichtlich gab es schon vor dem Tito Nordio Cup Regatten mit österreichischer Beteiligung. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, leider aber nur mäßigem Wind, werden die Teilnehmer ins Regattagebiet vor Schloß Miramare geschleppt. Die erste Wettfahrt findet bei leichtem Wind statt und die Kenner der lokalen Windsituation (Danelon/Gazzetta aus Triest) sind nicht zu schlagen. Leider flaut der Wind noch weiter ab und es kommt an diesem Tag keine weitere vollständige Wettfahrt zu Stande. Im Yachtclub wartet bereits ein köstliches Pastabuffet auf die vom langen Warten erschöpften Teilnehmer.
Der Sonntag präsentiert sich gleich weniger freundlich, ein Gewitter zieht als erstes über die vor Schloß Miramare wartenden Teilnehmer und mancher Blitz hat sich wirklich sehr nah angefühlt. Wie von Zauberhand hört dann aber der heftige Regen auf und ein schöner Segelwind kommt auf. Drei Wettfahrten bei herrlichem Hängewind entschädigen für den Vortag. Der Sieg in der zweiten Wettfahrt geht wieder an die Lokalmatadoren (Nevierov/Nevierov), aber die dritte Wettfahrt gewinnen Sepp Urban/Andreas Steinkogler. In der vierten Wettfahrt geht der Sieg wieder an das Team Andrea Nevierov/Alessandro Nevierov aus Triest, knapp vor Alfred Weber/Olli Scheiflinger. Der Gesamtsieg beim 25. Tito Nordio Cup geht an Guglielmo Danelon/Mattias Gazzetta aus Triest vor Sepp Urban/Andreas Steinkogler. Dritte werden Andrea Nevierov/Alessandro Nevierov aus Triest.
Die insgesamt sehr schöne Regatta endet leider mit einem tragischem Unfall. Beim Auskranen geben die Haken am Boot von Andreas Öhlwein nach und er verletzt sich schwer an der rechten Hand. Lieber Öhli wir wünschen Dir gute Besserung und hoffen Dich bald wieder am Wasser zu treffen.
H. Schlagbauer
Fotos
Ergebnisse

- AUT 836 Johann Spitzauer UYCAS / Adi Lüzlbauer UYCAS
- AUT 8226 Josef Urban UYCT / Andreas Steinkogler SCE
- AUT 8 Christian Nehammer UYCAS / Felix Kling LSC
Bericht und Fotos (auf UYCAs Homepage)
Ergebnis

Erwartungsvoll zur 47.internationalen Maibock-Regatta, deren Ruf von Weißwurstfrühstück, Stegparty und eleganten Flair stets vorauseilt. Neue Erfahrungen, wenn der Weg einmal von der Autobahn in den Chiemsee Yachtclub nach Prien führt.
Die Maibockregatta am Chiemsee,die sich alles andere als eine Regatta im Mai entpuppt!
Die Ankunft beginnt im stromenden Regen in einem Clubgelände, das eine großzügige Anlage verspricht. Großzügigkeit wird hier praktiziert, denn sogar nach Küchenschluss wird ein Pizzadienst ins Clubrestaurant organisiert.
Der erste Tag (die Eisheiligen warten schon) beginnt mit neuen Eindrücken in der Seglerwelt, Stare neben Drachen, Vorbereiten von Booten ein Genuss, Traktor zum Kranen, eine bereits übersichtliche Liegeplatzanweisung. Die gemeinsame Steuermannbesprechung mit guter Laune . Die Wettfahrtleitung hält Wort und schickt beideBootsklassen pünktlich raus. ER –der stets in aller Munde ist- ist personlich dabei: Vincent Hoesch – eine lebende Legende-ist nicht nur an Land unübersehbar- die Hinfahrt zum ersten Start unüberhörbar. Alleine der Anblick wie dieser bootsgeworden Mensch in die Schoten (leider in die eines Drachens und nicht eines Starbootes) greift ist ja schon eine Lehrlektion, und das auch noch singend: „der Hofer war’s“ (!) beim Anblick unseres österreichischen Bootes - ist unübertrefflich!
Der Anblick des Start-Pontons erzeugt Ehrfurcht und die Wettfahrtleitung in vollster OFF-Shore Kleidung gibt einem das Gefühl an einer Ost- statt Chiemseeregatta teilzunehmen. Die erste Wärme ergibt sich nach drei Wettfahrten am Würstelbuffet mit hervorragenden Salaten und Weißbier. Nachdem der Nebel immer mehr den See einhüllt, mutiert der Maibock zum Novemberevent. Die Organisation, stets flexibel, statt Stegparty gibt’s die versprochenen Cocktails in der Hazienda. Auch hier wird bis zur letzen Minute den Teilnehmern aus der Schweiz hilfreich zur Seite gestanden. Bedauerlicherweise musste die Vorschoterin nach einem Unfall ins Spital. Dennoch konnte für den Schweizer Kollegen ein Vorschoter bis zum nächsten Morgen einspringen. Auf diesem Weg Laura gute Besserung!
Der zweite Tag (Bonifatius) beginnt mit der wichtigsten Entscheidung: 2 Stück oder 2 Paar Weißwürste zum Frühstück. Für die modischen News wird am bayrischen Meer gesorgt. Das morgendliche Auftauchen der Drachenteams gleicht einem Catwalk für Mustobekleidung. Auf dem Weg zum Start wird eine ganz andere Ecke des Sees gewählt. Die Wettfahrtleitung ist mit strengen Beobachtungen in Form des begleitenden Jurybootes allgegenwärtig. Jegliches „Hilfsmittel“ bei fast kaum vorhandenen Windverhaltnissen wird bestraft. Umso schonender ist der Auftakt bei dem abendlichen Dinner. Starbootsegler entpuppen sich als schicke Herren mit Sakko und Hemd. Das drei Gang Menü hat fast Haubenniveau. Die vielversprochen Stegparty wird wetterbedingt im Zelt gefeiert. Bei Heizschwammerl und LatinoMusic könnte man sich gut vorstellen, auch mal eine Wettfahrt zu Gloria Estefan zu segeln. Die grandiosen Caipirinhas kommen aus österreichischer Hand, Michael Fischer stellt sich als „best Barkeeper“ heraus. Nur die Lagerfeuer ausserhalb des Zeltes erinnern, es ist Mai in Europa ...
Der dritte Tag (Sophie) macht das Warten der Stare zum Härtetest. 7 Grad und noch eine Wettfahrt. Zahlreiche Teams liegen punktegleich in den vorderen Rängen. Auch die bereits feststehenden Sieger Tobias Schott und Peter Linke lassen sich nicht abschrecken und segeln auch noch diese Wettfahrt mit (natürlich weit vorne!). Wohlverdient geht der Tagessieg an Heimo und Hermine Schlagbauer, die ihr rasantes Starttempo bis ins Ziel halten konnten. Grosse Freude aus der Damensicht, beide Vorschoterinnen sind in dieser Wettfahrt unter den ersten Drei!
Danach ist schnelles Zusammenpacken angesagt, bevor der nächste Regen kommt und eine familiäre Siegerehrung schließt dann die Maibockregatta 2010 ab.
Herzliche Gratulation an die Sieger Tobias Schott und Peter Linke, die dadurch (endlich, sie waren schon so oft knapp dran!) endlich auf dem historischen Maibockpokal mit ihren Namen verewigt werden.
Bei der mit soviel Herz organisierten Regatta (Dank an Tobias Schott und sein Team!!) wünscht man sich, dass in diesem grossartigen Flair wieder mehr Stare zu diesem Event finden, denn den Rahmen zu einer grossen internationalen Meisterschaft kann die STARBOOTFLOTTE CBM allemal bieten!
Martina Mittendorfer
Gesamtergebnis findet Ihr unter Ergebnisse - Maibock

Nach längerer Zeit des „Dornröschenschlafs“ zeigte der alterwürdige UYCWö - er blickt auf eine 129 jährige Tradition zurück und ist somit der zweitälteste UYC Österreichs, mit der Ausrichtung der Kärntner Landesmeisterschaft in der Starbootklasse wieder olympische „Flagge“. Diese zeigte auch die Wettfahrtsleitung, die, die 15 Mannschaften, darunter Teams aus ganz Österreich und Tschechien, bereits in der Steuermannsbesprechung bei Regelverstößen auf ein hartes Durchgreifen vorbereitete.
Samstag, 8.5.2010:
Ein hartnäckiges Adriatief lies Schlimmes erwarten, doch schon, wie an den Wochenenden davor, stellten sich am Samstag bei frischen Temperaturen und Regenschauer, pktl. um 15.00, Westwind mit Stärke 2-3 ein. 4 Wettfahrten konnten bei durchwegs fairen Bedingungen gesegelt werden- auch die letzte Wettfahrt konnte kurz vor Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen werden;
Die 1. Wettfahrt sah einen Lokalmatador, Peter Kellermann mit Nessmann Philipp auf AUT 7250 als Sieger- Segel- und Revierkenntnis, gepaart mit einem Satz neuer Segel zeigten die Konkurrenzfähigkeit von auch älteren Booten. 2 Boote wurden von der Wettfahrtleitung wegen fehlender Entlastung im Rahmen eines missglückten Bojenmanövers nach Protestverhandlung disqualifiziert.
Die 2. Wettfahrt war dann eine klare Angelegenheit für Kärntens Paradesegler Passeger Walter mit Crew Kircher Julian, eines der „Bojenopfer“ der ersten Wettfahrt.
Wettfahrt 3 sah den Wahlkärntner und leidenschaftlichen Starbootsegler und –förderer Roberto Tomasini Grinover mit Crew Gunnar Bahr in Front.
Nachdem einige Mannschaften bereits beim Segelrollen und „Schaumkronenvernichten = Flüssigkeitsausgleich“ waren, erfolgte um 19.00 der Ruf der gestrengen Wettfahrtleitung zur 4. Wettfahrt, die dann auch bei guten Bedingungen erfolgte und neuerlich eines der „Bojenopfer“ der ersten Wettfahrt, Gerald Kerschbaumer mit Sohn Jörg auf Platz eins sah.
Die Zwischenwertung sah nun den exzellent und sehr beständig segelnden Neufelder Segler Gerhard Weinreich mit bezaubernder Crew Mittendorfer Martina an der Spitze.
Bei Speis und Trank wurden dann die Ereignisse des Tages bis zur späten Stunde lebhaft diskutiert, wobei auch die Beflaggung des Startschiffs sowie die fehlenden Essensmarken Themen waren; verhungert ist jedoch niemand, verdurstet auch nicht- dem gastfreundlichen UYCWö sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Sonntag, 8.5.2010, Muttertag
Der Tag empfängt mit traumhaften sonnigen Wetter und, seit den frühen Morgenstunden wehenden, westlichen Wind mit Stärke 1-3. Die erste Wettfahrt wird dann auch pünktlich um 11.00 gestartet, wobei nach einem allgemeinem Rückruf die „Black Flag“ zum Einsatz kommt; diese wird dann auch prompt einigen Mannschaften zum Verhängnis, die dann dafür in Ruhe kranen und zusammenpacken konnten. Nach Abbruch aufgrund von abflauenden Wind mit massiven Drehungen konnte- nach Schlepp ins Klubgelände, ein verspätetes Frühstück eingenommen werden.
Mit der 5. und letzten Wettfahrt wurde dann bei auffrischendem Nordwestwind in dem dafür nicht unbedingt ideal lokalisierten Wörthersee die Regatta abgeschlossen. Sieger dieser Wettfahrt wurden das Vater- Sohn-Duo vom CFT, Wiedergut Klaus und Armin, die Serie konnte sich das nervenstarke Team Weinreich Gerhard und Mittendorfer Martina sichern.
Kärntner Meister 2010 wurde der sehr ambitioniert segelnde zweitplazierte Roberto Tomasini Grinover mit Vorschoter Gunnar Bahr. Wir gratulieren herzlich!
Die Kärntner Frühjahrsserie ist damit abgeschlossen, alle 3 Wochenenden zeigten perfekte Organisation, perfekte Segelverhältnisse und stattliche Felder. Somit ist Kärnten immer eine Reise wert…Nennungen für 2011 (u.a. 130 jähriges Jubiläum des UYCWö) werden bereits entgegengenommen.
Ralf Gößler
Die Ergebnisse findet Ihr unter Ergebinsse - Frühsommerregatta

Wer gedacht hat, an Kärntner Seen könnten nur Leichtwindspezialisten punkten, der wurde anlässlich der Austragung des 40. Graf Lodron Wanderpreises am 1. und 2. Mai am Ossiachersee eines besseren belehrt. Windstärken von bis zu 4 Bft. gewährleisteten Segelsport vom Feinsten.
18 Mannschaften sind der Einladung des KYCO an den Ossiachersee gefolgt. Während der Steuermannsbesprechung deutete noch nichts auf spannende Wettfahrten hin. Flaute und Windhauch aus unterschiedlichen Richtungen wechselten einander ab, sodass eine Startverschiebung unvermeidlich war. Mit den ersten Anzeichen dafür, dass sich der Westwind durchsetzen und stabilisieren könnte, ließ die Regattaleitung das Feld auslaufen - eine goldrichtige Entscheidung. Der Wind frischte auf und ermöglichte die Durchführung von vier Wettfahrten an diesem 1. Mai. Zumeist war die linke Seite des Kurses, der von der Wettfahrtleitung vor Bodensdorf ausgelegt war geringfügig bevorzugt. Leichte Dreher sorgten jedoch dafür, dass an der Luvtonne auch einmal überraschende Führende gesichtet wurden. Wie auch immer, Erfahrung setzt sich durch. So kam die Mannschaft Albert Sturm/Tobias Haring nach vier Wettfahrten als Führende in der Gesamtwertung in den KYCO zurück.
Dort erwartete die Segler bereits der verführerische Duft von gegrillten Koteletts und Cevapcici mit herrlich frischen Salaten. Dazu ließ ein Fass mit perfekt temperiertem Gerstensaft das Seglerherz höher schlagen. Hiermit sei an dieser Stelle dem gesamten Team des KYCO für seine Gastfreundschaft gedankt. Bei dem einen oder anderen Klaren erfolgte noch eine intensive Nachbesprechung des Regattatages, bis der Abend gemütlich ausklang.
Der Sonntag empfing die Mannschaften mit mäßigem und ständig drehendem Wind, sodass sich die Regattaleitung entschied, die Bahn ins mittlere Becken des Ossiachersees zu verlegen. Dort konnte mit etwa einer halben Stunde Verzögerung die fünfte und letzte Wettfahrt dieser Serie gestartet werden. Das Warten hatte sich gelohnt, denn mit etwa 2 Bft. waren gute und faire Bedingungen gegeben. Auch in dieser Wettfahrt war die linke Bahnseite bevorzugt, was der Führende nach dem ersten Tag schmerzlich erfahren musste. Das Team Josef Urban/Andreas Steinkogler nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich mit einem Sieg in dieser Wettfahrt den Gewinn des 40. Graf Lodron Wanderpreises. Wie eng die Leistungsdichte an der Spitze ist zeigt der Kampf um Rang 2. Drei Mannschaften Albert Sturm/Tobias Haring, Franz Kloiber/Robert Rastinger und Gerhard Weinreich/Martina Mittendorfer belegten Punktegleich die Plätze 2, 3 und 4.
Noch einmal herzlichen Dank an die Regattaleitung und das Team des KYCO, die eine schöne und sportlich interessante Regatta ausgerichtet und damit hervorragende Werbung für den Segelsport in Kärnten gemacht haben.
Übrigens: Vom 8. bis 9. Mai 2010 werden im Rahmen der Frühsommerregatta des UYCWö die Kärntner Starboot-Landesmeisterschaften ausgetragen. Infos findet Ihr unter www.uycwoe.at
Harald Leitner
Ergebnisse findet Ihr unter Ergebnisse - 40. Graf Lodron Wanderpreis

Am 24. und 25.4.2010 hat der KYCK zur Starboot Schwerpunktregatta am Wörthersee eingeladen. Bei strahlendem Frühsommerwetter haben sich 21 Mannschaften eingefunden und zunächst von der Clubterrasse aus den einigermaßen glatten See bewundert.
Nach der Steuermannsbesprechung war bereits gekräuseltes Wasser erkennbar; nach einer kurzen Startverschiebung hat die Wettfahrtleitung das Signal zum Auslaufen gegeben. Beim Eintreffen der Boote im Startgebiet hatte es zunächst den Anschein gehabt, als wollte sich die leichte Brise wieder zurückziehen. Die Wettfahrtleitung hat sich davon jedoch beeindruckt gezeigt und die erste Wettfahrt gestartet, die tatsächlich bei sehr leichten Wind, um nicht zu sagen typischen Wörtherseeverhältnissen, gesegelt wurde.
Schon kurz nach Ende der ersten Wettfahrt hat der Wind aufgefrischt, so dass unmittelbar darauf folgend die zweite Wettfahrt gestartet werden konnte. Bei sehr stabilen 2-3 Windstärken wurde die Wettfahrt über die Distanz gebracht. Entgegen der Einschätzung mancher Teilnehmer ist der Wind konstant geblieben, so dass gleich anschließend bereits die dritte Wettfahrt gestartet wurde. Nachdem das Feld sehr dicht beisammen war, ist es tatsächlich zu keiner Wartezeit gekommen, was allerdings auch bedeutet hat, dass für das hintere Feld so gut wie keine Pause war. Vereinzelt waren sogar Ansätze von Schaumkronen erkennbar, so dass diese Wettfahrt bei noch immer strahlendem Wetter Segelverhältnisse geboten hat, die in Österreich selten zu finden sind. Damit nicht genug, war auch noch um kurz vor 19:00 Uhr Wind und Licht vorhanden, weshalb der Wettfahrtleiter gut motiviert und völlig richtig noch die vierte Wettfahrt gestartet hat. Wind wäre wohl auch für die volle Distanz vorhanden gewesen, das Licht ist allerdings langsam ausgegangen, so dass die Wettfahrt vor dem letzten Downwind an der Luvboje verkürzt wurde.
Kurz vor 20:00 Uhr ist dann die Starbootflotte eingelaufen und wurde vom gastgebenden KYCK mit Speis und Trank versorgt; an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren, die eine wirklich perfekte Veranstaltung zu Lande und zu Wasser ermöglicht haben. Der Wörthersee hat sich an diesem Samstag geradezu als „Hotspot“ präsentiert.
Die Siegerehrung hat schließlich am Sonntag stattgefunden; souverän gewonnen hat die Mannschaft Passegger/Kropfitsch vor dem „Mixed Double“ Schlagbauer/Schlagbauer und Kloiber/Rastweger. Neben den Punktepreisen wurden auch zwei schöne Uhren verlost und ein Falkensteiner Kurzurlaub vergeben.
Garantien gibt es bekanntlich keine im Leben; man darf allerdings darauf hoffen, dass auch die Teilnehmer an der nächstjährigen Regatta ein wunderschönes Wochenende am Wörthersee verbringen werden.
Anton Cuber
Das Ergebnis findet Ihr unter Ergebnisse - Hans Schachinger Preis

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